Die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis und die Problemfelder im Forschungsalltag

Helga Nolte

Veranstaltung

Beschreibung

Das Seminar basiert nach Inhalt und Umfang auf den Empfehlungen des Curriculums für Lehrveranstaltungen zur „Guten wissenschaftlichen Praxis" vom Oktober 2012, das im Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem Ombudsman für die Wissenschaft erstellt wurde (s. hier: http://www.ombudsman-fuer-die-wissenschaft.de/index.php?id=6096).


Im August 2014 wurde die neue Satzung der Universität Hamburg „Zur Sicherung guter wissen-schaftlicher Praxis und zur Vermeidung wissenschaftlichen Fehlverhaltens" in Kraft gesetzt. Dieses Regelwerk, das sich wiederum an der DFG-Denkschrift „Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis" orientiert, wird ausführlich erläutert und mit praktischen Beispielen dargestellt. Dabei stehen die folgenden Themenbereiche besonders im Fokus:


 - Definition „Gute wissenschaftliche Praxis" und „Wissenschaftliches Fehlverhalten"


 - Umgang mit Daten, Quellen und Ideen


 - Autorschaft und Publikationsprozess


 - Betreuung (Rechte und Pflichten von Betreuern und Betreuten)


 - Interessenskonflikte und wissenschaftliche Kooperation


 - Umgang mit Konflikten; Ombudssystem


 - Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten

Die Teilnehmenden erhalten also einen Überblick über die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis und über den Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten. Häufige Konfliktbereiche und die Grauzonen zwischen fragwürdiger wissenschaftlicher Praxis, Regelverstößen und Fehlverhalten werden ausführlich erörtert. Anhand von Fallbeispielen werden häufig bestehende Unklarheiten aus den Bereichen Betreuung, Autorschaft und Datenmanagement angesprochen. Konfliktsituationen in der Forschungspraxis, die sich aus Regelverstößen ergeben können, und mögliche Handlungsoptionen und Lösungsansätze dazu werden umfassend thematisiert. Das bestehende Ombudssystem wird vorgestellt.


Den Teilnehmenden wird Raum für Reflexion ihrer Werte und Haltung als Wissenschaftler/innen eingeräumt, und es werden Fragen und Unklarheiten zu dieser Thematik bearbeitet.


Zusammengefasst sollen die Teilnehmenden zum einen umfassend über die Inhalte der neuen Satzung und deren praktische Bedeutung für den Forschungsalltag informiert werden. Zum anderen dient das Seminar der Sensibilisierung für mögliche Graubereiche und Konfliktfelder und den dafür notwendigen Lösungsmöglichkeiten.

Allgemeine Angaben

  • Kurzbezeichnung
    20-305.01
  • Semester
    Wintersemester 16/17
  • Zielgruppen
    WiSo Promotionsstudiengang
  • Veranstaltungsart
    Seminar
  • Veranstaltungssprache
    Deutsch
  • Einrichtungen
    Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Ort und Zeit

Termin
  • Ort
  • Zeit
    vom 29.09.2016 bis 29.09.2016 von 09:30 bis 17:30

Anrechnungsmodalitäten

  • Anzahl SWS
    0,5
  • Anzahl Leistungspunkte
    1
  • Anrechenbar als
    • WiSo Promotionsstudiengang: WiSo Schlüsselkompetenzen für alle Studienschwerpunkte

Anmeldemodalitäten

  • Art der Platzvergabe
    Manuelle Platzvergabe (nach Ende der Anmeldefrist)
  • Anmeldeinformation
  • Max. Anzahl Teilnehmer
    15